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Kompetenz in
Geruchsbeseitigung
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Entwicklung,
Herstellung, Vertrieb von Umweltprodukte
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Technik zur
biologischen Abluftreinigung
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Biofilter gegen
Geruchsbelastung
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Kommunalbedarf
Kanalbau
Geruchsemissionen aus Kanalschächten und diversen industriellen
Abluftströmen werden zunehmend zum Problem. Zur Eliminierung von
geruchsverursachenden und gesundheitsgefährdenden Stoffen bietet der
Biofilter eine wirksame und effektive Lösung. Gerüche werden
verhindert, aber das Durchströmen der Abluft wird gesichert.
Biofilter sind komplexe Biokatalysatoren bzw. Bioreaktoren, die
auf Basis der Stoffwechselaktivität von Mikroorganismen arbeiten.
Der Abbau von Schad- und Geruchsstoffen aus Abluft- und
Abgasströmen erfolgt zu nicht toxischen, geruchsneutralen und
überwiegend niedermolekularen Substanzen.
Biofilter verändern (Filter im eigentlichen Sinne trennen) die
abgetrennten Substanzen durch biochemischen Abbau.

Die Filterkonstruktion besteht aus einer HD-PE-Platte mit
überlappender PUR-Segmentdichtung und separater Filterpatrone.
• Gesamtgewicht 14 kg
• Inhalt 20 l Granulat
Besonderheiten:
• schnelle Montage ohne Werkzeug
• Austausch des Filtermaterials durch Wechsel der Patrone
• Verbleib der Grundplatte bei Reinigungsarbeiten möglich
• orientierende Begutachtung des Schachtes ohne Ausbau der
Filterkonstruktion gegeben
• flexible Anpassung an Bauzustand des Schachtes (z. B.
Steigeisen)

Vorteile
• robuste Bauweise
• sichere Entfernung von Schwefelwasserstoff sowie anderer
Geruchsstoffe und Krankheitskeime
• deutlich geringerer Einsatz des Filtergranulats im Vergleich zu
herkömmlichen Filtermaterialien
• schnelle und leichte Montage und Demontage ohne spezielles
Werkzeug
• schneller Austausch des Filtergranulats (Biomasse)
• fach- und umweltgerechte Entsorgung der gebrauchten Biomasse
• geringere Anschaffungskosten pro m3 / Jahr zu reinigender
Abluft (unter 1 Cent)
• beiderseitige optimale Anströmfläche (Ab- und Zuluft), hohe
Funktionssicherheit
• hohe Funktionssicherheit bei unterschiedlichen Volumenströmen
und in trockenen Perioden
• geringer Wartungsaufwand
• schnelle und einfache Reinigung
• Filterkonstruktion aus Kunststoffmaterial (PE-HD, PP u. ä.
• Befestigungselemente aus Edelstahl oder verzinktem Stahl
• 6 Jahre Garantie auf die Filterkonstruktion und 2 Jahre auf das
Filtergranulat
• die mittlere Granulatstandzeit beträgt nach bisherigen
Erfahrungen 4 bis 5 Jahre
• auf Grund der konstruktiven Auslegung kann bei einem
kontinuierlichen Abluftvolumenstrom mit kurzweiligen Unterbrechungen
auf zusätzliche Frostschutzmaßnahmen verzichtet werden
• geringe oder keine Betriebskosten (je nach Verwendung und
Einsatz)
Arbeitsweise
Das im Kanalschachtbiofilter eingesetzte Granulat ist, durch die
Granulierung von Altpapier und einer rauen poröse Oberfläche ein
ausgezeichneter Träger für die Mikroorganismen.
Im Filter befindet sich eine leicht austauschbare Filterpatrone
die mit diesem Granulat gefüllt ist. Die in dem Schacht
aufsteigenden Gase müssen durch diese Patrone hindurch. Dabei werden
Geruchs- und Schadstoffe durch die, auf dem Granulat angesiedelten
Mikroorganismen Absorbiert, und vermeiden dadurch
Geruchsbelästigungen in der Umgebung.
Die VDI 3477 "Biofilter" belegt eindeutig, das
Schwefelwasserstoff in Biofiltern gut abbaubar ist. Ausgeführte
Anlagen mit herkömmlichen Filtermaterialien wurden mit
Volumenbelastungen von 5 - 255m³ Abluft/(h*m³ Filtermaterial)
benannt. Dabei konnten bei Belastungen von 80 - 7000 mgH2S/m³ Abluft
Abbauleistungen von 88 - 99% erreicht werden.
Untersuchungen, an der Uni Rostock, unseres Biofiltergranulats im
Vergleich zu herkömmlichen Filtermaterialien zeigten, dass das
Granulat wesentlich höher belastbar ist. Im Vergleich wurde unser
Granulat, Rindenmulch und Heidekraut untersucht. Dabei wurden die
Versuchsfilter mit jeweils 100 m³ Abluft/(h*m³ Filtermaterial) bei
einer H2S-Konzentration von im Mittel 200 ppm beaufschlagt. Als
Ergebnis konnte in den Filtern mit Rindenmulch und Heidekraut eine
Abbauleistung von ca. 50% erzielt werden. Das Filter mit dem
Granulat hingegen zeigte Abbaugrade von 100%. Begründet wurde dieses
Ergebnis mit den optimalen Durchströmungs- und
Wasserspeichereigenschaften des Granulats, sowie mit der wesentlich
besseren Nährstoffversorgung der Organismen. Zusätzlicher positiver
Effekt war eine gute Pufferung der Filtersauerung durch
Reaktionsprodukte.
Eigene Untersuchungen belegen, dass
Schwefelwasserstoffkonzentrationen bis ca. 1000 ppm in Biofiltern
gut umsetzbar sind. Im Bereich von 1000 bis 2500 ppm gingen die
Abbauraten zurück und bei mehr als 2500 ppm konnte kein
signifikanter Umsatz mehr festgestellt werden. Im Bereich von
Belastungen zwischen 200 und 500 ppm findet ein sehr guter und
zügiger Abbau von Schwefelwasserstoff durch Mikrobiologie statt.
Wichtig für die Umsetzung ist eine optimale Sauerstoffversorgung, da
die mikrobiologische Oxidation von H2S eine hohe Sauerstoffzehrung
bewirkt.
Diese Laboruntersuchungen wurden auch in praktischen Versuchen
bestätigt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten durchgeführte
Versuche an 7 passiv durchströmten Biofiltern zeigten, dass bei
Rohgaskonzentrationen von 300 - 900 ppm Schwefelwasserstoff ein
Abbaugrad von 89 - 100% erreicht wurde. Strömungsuntersuchungen an
den 7 Filtern belegten dabei, dass die Biofilter einer
Volumenbelastung von ca. 75 - 185 m³ Abluft/(h*m³ Filtermaterial)
ausgesetzt waren. Als problematisch für einen kontinuierlich hohen
Abbaugrad stellten sich die starken Konzentrationsschwankungen
(Lastspitzen) dar.
Ein Zusatznutzen besteht hier darin, das der Einsatz
Biofilter gegen Geruch gegen ein Fremdwasserverschluss
austauschbar ist. Also im Sommer Geruchsbiofilter und im Winter
Fremdwasserverschlusssystem.
Ausschreibungstext
Kanalschachtbiofilter (KSBF)
Biologischer KSBF zur Eliminierung von Geruchs-,
Schadstoff- und H 2S-Frachten
in
der Abluft aus Schachtsystemen, mit
herausnehmbarer Trägerplatte und separater
Filterpatrone, Filtermaterial organisch, ungiftig,
auf der Basis biologisch abbaubarer
Zellstoffe, ohne Eigengeruch;
Oberflächenwasserablauf gewährleistet.
Einbau der Konstruktion nach Herstellerangaben
unterhalb des Schmutzfängers
(nach DIN 1221) im Schacht (lichte Weite 605).
Alle Einbaumaterialien bestehen aus
korrosionsbeständigem Material (PEHD o.ä.),
Firma ENTEC oder gleichwertiger Art.
Eventuelle Schutzrechte der Hersteller nach DIN 34 / ISO 16016
beachten.
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